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40 Jahre Schengen – die Kreuzschule feiert Europa
Deutsch-französischer Austausch macht die Bedeutung offener Grenzen erlebbar
Anlässlich des 40. Jahrestags des Schengen-Abkommens fand an der Kreuzschule ein ganz besonderer deutsch-französischer Schüleraustausch statt. Als Europaschule des Landes NRW setzte die Kreuzschule damit ein Zeichen für gelebtes europäisches Miteinander. Das Projekt „40 Jahre Schengen – berufliche Zukunftsperspektiven für Jugendliche durch Mobilität“ wurde von der Landesinitiative Europaschecks des Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.
Begegnung und Austausch – ein europäischer Auftakt
Nach der Ankunft der französischen Gäste und einer Begrüßung im Metelener Rathaus trafen sich die Jugendlichen im internationalen Schülercafé der Kreuzschule. Erste Gespräche zeigten schnell, wie groß die Neugier aufeinander und auf die gemeinsame Woche war.
Der Montag startete mit einer besonderen Aktion: Gemeinsam verteilten die Schüler*innen frisch gebackene Europasterne aus Hefeteig an die Schulgemeinschaft und informierten in einer Durchsage über das Schengen-Abkommen und den Austausch.
Europa im Maker-Lab und Einblicke in die Geschichte
Im Maker-Lab der Kreuzschule wurden mithilfe von Tinker-CAD und dem 3D-Drucker eigene Schlüsselanhänger gestaltet – ein praktisches Beispiel dafür, wie moderne Technologien und Zukunftskompetenzen an der Schule vermittelt werden.
Am Nachmittag erhielten die Jugendlichen einen historischen und politischen Einblick in das Thema Schengen: Der französische Historiker Prof. Dr. Mathieu Dubois hielt eine Online-Vorlesung, beantwortete zahlreiche Fragen und erklärte, welche große Rolle das Abkommen für Mobilität, Austauschprogramme wie Erasmus+ und das alltägliche Zusammenleben in Europa spielt.
Schengen live erleben – Besuch bei Kremer Stahltechnik
Der Dienstag führte die Gruppe zur Firma Kremer Stahltechnik in Metelen. Hier erlebten die Jugendlichen, wie wichtig der freie Warenverkehr innerhalb des Schengen-Raums für internationale Unternehmen ist. Eine Produktionsführung und eine Präsentation zum Aufwand beim Transport in Nicht-EU-Länder machten die Unterschiede deutlich und zeigten, wie sehr Schengen wirtschaftliche Abläufe erleichtert.
Berufliche Chancen in Europa – zu Gast bei 2G Energy
Am Mittwoch besuchte die Gruppe das international tätige Unternehmen 2G Energy in Heek. Dort ging es vor allem um die Frage, welche beruflichen Perspektiven ein Europa ohne Grenzen jungen Menschen eröffnet. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Unternehmen im Schengen-Raum vernetzt arbeiten – und welche Möglichkeiten dies Auszubildenden und Fachkräften bietet.
Ein starkes Zeichen für die Zukunft
Am Ende der Austauschwoche waren sich alle Teilnehmenden einig:
Schengen ist ein Motor für Mobilität, Begegnung und Zusammenarbeit.
Ein Wiedersehen ist bereits geplant – der Gegenbesuch der Kreuzschule in Frankreich steht in den Startlöchern.
Für ein Europa, das verbindet – heute und in Zukunft.

