Die Klasse 5b der Kreuzschule macht mit beim E-Waste Race! In diesem spannenden Umweltprojekt lernen…
Besuch der Prinseschool aus Enschede – Kreatives Arbeiten mit 3D-Druck und Informatik im Rahmen der „Grenzüberschreitend Forschen-AG“
Am Donnerstag, den 15. Januar 2026, war es wieder so weit: Unsere Partnerschule, die Prinseschool aus Enschede, besuchte uns an der Kreuzschule Heek. Der Projekttag stand ganz im Zeichen von 3D-Druck und Informatik und bot den Schülerinnen und Schülern beider Schulen die Möglichkeit, kreativ zu arbeiten und ihr technisches Wissen zu vertiefen.
Der Projekttag fand im Rahmen der „Grenzüberschreitend Forschen-AG“ statt, einem regelmäßig stattfindenden Austauschprogramm zwischen der Kreuzschule Heek und der Prinseschool aus Enschede. In dieser AG haben Schülerinnen und Schüler beider Schulen schon mehrfach gemeinsam an spannenden wissenschaftlichen und technischen Projekten gearbeitet und so nicht nur ihre fachlichen Fähigkeiten weiterentwickelt, sondern auch den internationalen Austausch und das Verständnis füreinander gefördert.
Kreatives Arbeiten im MakerLab
Der Tag begann mit einer spannenden Arbeitsphase im neuen MakerLab der Kreuzschule Heek, einem Raum, der speziell für kreative, technische Projekte wie diese geschaffen wurde. Hier wurden die deutschen und niederländischen Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt, die jeweils verschiedene Aspekte des Projekts bearbeiteten.
Die eine Gruppe arbeitete digital: Sie entwarfen ihre Boote mit dem TinkerCAD-Programm, einem benutzerfreundlichen Online-Tool, mit dem 3D-Modelle erstellt werden können. In dieser Phase konnten die Kinder ihre kreativen Ideen einfließen lassen, ihre Boote genau nach ihren Vorstellungen gestalten und gleichzeitig ihre Kenntnisse im Umgang mit modernen 3D-Design-Software erweitern. Sobald die Modelle fertig waren, konnten die Boote mit dem 3D-Drucker ausgedruckt werden, um die Entwürfe in die Realität umzusetzen.
Die andere Gruppe widmete sich der Holzbearbeitung und fertigte ihre Boote auf traditionellem Wege. Diese Gruppe setzte auf handwerkliche Fertigkeiten, um die Modelle aus Holz zu bauen und sie so für den späteren Einsatz vorzubereiten. Dabei hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, nicht nur ihre technischen und handwerklichen Fähigkeiten zu schulen, sondern auch die kreative Problemlösung zu üben, die notwendig ist, um die Boote funktionstüchtig zu machen.
Der Antrieb: Rückstoßprinzip
Ein besonders spannender Aspekt des Projekts war der Antrieb der Boote, der nicht auf den Einsatz eines klassischen Motors setzt, sondern auf das Rückstoßprinzip. Anstatt einen Motor zu verwenden, wird ein Luftballon eingesetzt. Wenn der Luftballon aufgeblasen wird, drückt die Luft heraus und sorgt für den notwendigen Rückstoß, der das Boot vorwärts bewegt. Dies war eine tolle Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler, nicht nur ihre technischen Fertigkeiten, sondern auch ihr Verständnis für physikalische Prinzipien, wie Druck und Rückstoß zu vertiefen.
Die Boote, die an diesem Tag entstanden, werden nun in den kommenden Wochen weiter bearbeitet. Beim nächsten Treffen werden die Boote dann endlich getestet und auf ihre Fahrtüchtigkeit geprüft – ein Highlight, auf das alle gespannt warten.
Ein herzlicher Abschluss
Nach dem intensiven kreativen Arbeiten und Tüfteln in den beiden Gruppen gab es eine wohlverdiente Stärkung. Das Mensa-Team der Kreuzschule Heek sorgte für ein köstliches, selbstgekochtes Mittagessen, das allen Beteiligten gut schmeckte und neue Energie für den weiteren Verlauf des Tages gab. Es war ein perfekter Abschluss für einen ereignisreichen Tag.
Ein ganz herzliches Dankeschön geht an das Mensa-Team, das für die tolle Verpflegung gesorgt hat, sowie an die Lehrkräfte, die den Tag organisiert und begleitet haben. Ihr Engagement und ihre Unterstützung haben diesen Projekttag erst möglich gemacht und zu einem rundum gelungenen Erlebnis für alle Schülerinnen und Schüler beigetragen.
Dank an die Taalunie
Ein besonderer Dank gilt auch der Taalunie, die dieses Projekt finanziell unterstützt hat. Durch ihre Förderung konnten wir dieses grenzüberschreitende, interaktive Projekt realisieren und den Austausch zwischen den beiden Schulen noch weiter stärken.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Treffen im Rahmen der Grenzüberschreitend Forschen-AG, bei dem die Boote auf ihre Prüfung in der Praxis warten und wir neue spannende Projekte gemeinsam mit der Prinseschool aus Enschede durchführen werden.

